Beautiful_you

Visagistik für besondere Anlässe und Hochzeits-Make-up


Die Geschichte des Make-up

 

Schon die Höhlenmenschen bemalten sich Gesicht und Körper, um sich zu schmücken und ihre Zusammengehörigkeit zu unterstreichen. Dies zeigt sehr gut, dass sich Menschen seit Anbeginn verschönern. Auch die Sumerer verwendeten gelbfarbigen Ocker und benutzten ihn als Gesichtspuder.

Das typisch geschminkte Auge der Ägypter nennt man heute auch "Falkenauge". Der dafür verwendete Kohlpuder diente jedoch nicht nur der Schönheit, sondern sollte vordergründig vor Krankheiten und Sandstürmen schützen. Das Oberlid des Auges wurde mit Lidschatten - hergestellt aus Tonerde odeer grünem Malachit - betont. Zahlreiche Grabbeigaben zeugen auch vom hohen Stellenwert der Schminkutensilien. Ein anderes Volk der Antike - die Griechen - legten besonder Wert darauf, einen hellen Teint zu haben. Man legte sehr viel Wert auf makellos schönes Haar, das mti Brenneisen kunstvoll gelockt oder in verschiedenen Varianten zu Zöpfen geflochten wurde. In Rom war blond gebleichtes Haar in Mode und so mussten Sklavinnen ihre Haarpracht opfern, um ihrer Herrin zu langem Haar zu verhelfen. Augenbrauen ließ man über der Nasenwurzel zusammenwachsen und färbte sie dunkel!

Doch nicht nur im Mittelalter waren eine hohe Stirn und rote Wangen begeehrt, sondern auch in der Renaissance. Diese Schönheitsideale charakterisieren auch noch heute diese Zeit. Queen Elizabeth I liebte Bleiweiß, eine mit Schlämmkreide gestreckte, oft mit Eiweß und Essig gemischte Paste. Sie gab einen elfenfarbenen Teint, aber leider zerfraß das Blei die Haut und verursachte gesundheitliche Probleme. sodass Queen Elizabeth I ihre Spiegel verdecken ließ. Queen Elizabeth enthaarte sich jedoch auch die Stirn, um sie möglichst hoch aussehen zu lassen. Und jede Frau des Adels, die etwas auf sich hielt, tat es ihr nach. Rubens schrieb über die Frau in der Renaissance: "...sie muss blassrot getönt wie eine Mischung aus Milch und Blut sein..." Die Mätressse von Ludwig XV soll Schminke geliebt haben. Man erzählt sich, sie wäre mit Perücke und dicken Schminkschichten zu Bett gegangen. Hygiene war also nicht sonderlich gefragt.

Im 19. Jahrhundert gehört es aber wieder zum guten Ruf, sich zu waschen.  Kaiserin "Sisi" Elisabeth von Österreich avancierte zum Inbegriff der Schönheit und trieb einen leidenschaften Körper- und Haarpflegekult. Blasser Teint waren für anständige Frauen und "süße Mädeln" Pflicht.

Das Schönheitsideal der Jahrhunderwende lautete jedoch: Zarte, fast durchscheinende Haut und Äderchen, die am Dekolleté mit Wasserfarben nachgezogen wurden. Der Gebrauch von Schminkprodukten nimmt schließlich zu. Außerdem sagt man Fältchen, Narben und Hautunreinheiten den Kampf an. Elisabeth Arden und Helena Rubenstein wruden Pioniere der unaufhaltsam wachsenden Kosmetikindustrie.

 

Mit den 20er Jahren hat definitiv eine neue Ära begonnen. Dunkle laszive Augen, dünne Augenbrauen und rundgeschminkte, kleine "Stummfilmlippen" sind ein Muss beim Make-up-Auftrag.

Das Make-up der 40-er Jahre war vom Krieg geprägt: Da Seidenstrümpfe Mangelware waren, schminkte man sich die Beine mit "Strumpffarbe". Dies ging sogar so weit, dass man sich die Naht aufmalte. Die 50-er Jahre hingegen waren vom Glamour der unvergleichlichen Marilyn Monroe geprägt. Ein roter Schmollmund, der "Schalbenschwanz-Eyeliner" und Lidschatten in der Farbe "Hollywoodblau" waren essentiell für den Trend-Look.

 

Dünn gezupfte Augenbrauen und starke Farbschattierungen der Gesichtskonturen wurden in den 70-er Jahren sehr stark propagiert. Danach: Die Punkkultur und der "Denver-Clan" bzw. Dallas. Fast jeder kennt das starke Make-up der Serien. In den 80-er Jahren waren auch viel zu dick aufgetragene und zu dunkle Foundation und ultramattes Puder keine Seltenheit. Die 90-er versprachen aber auch ein Revival mit dem Titel: "Back to nature". Seitdem steht der individuelle Make-up Stil im Vordergrund und wird je nach Anlass variiert.

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